Die Legende von der Cashew Nuss
Vor langer Zeit in einem sehr weit entferntem Wald, da war ein kleiner Same innen in einer Cashew Frucht und sie wunderte sich wie es wohl draussen aussehen mag. Eines Tages hörte der Samen verschieden Tiere im Wald aufgeregt miteinander sprechen. Er hörte zu und machte einen tiefen Seufzer.
Er sagte etwas lauter zu sich selber: “Oh, ich wünschte, ich würde draussen leben, so hätte ich auch Spass!”
Eine Fee die zufällig dabei war hörte den kleinen Samen. Die gutherzige Fee berührte die Cashew Frucht und sagte: “Du armes kleines Ding. Von jetzt an sollst du ausserhalb der Frucht sein so dass du die Welt geniessen kannst.”
Noch bevor die Fee ihre Worte beenden konnte, war der kleine Samen schon geblendet von der Helligkeit des Waldes. Er schaute sich um und sah viele Bäume in verschiedenen Grössen und mit vielen Formen von Blättern. Mit geschlossenen Augen atmete er die Gerüche der Blumen ein und fühlte die leichte Berührung eines Windzugs. Sein Herz war wild vor Glück zwischen all den Tieren zu sein.
Dann öffnete er die Augen und schaute sich mit klarem Kopf um. Er sah verschiedene Tiere Spass haben und lachen über das üppige Banquet. Dann erinnerte er sich an die Fee, die immer noch neben ihm stand und ihn beobachtete. Er sagte dankbar zu der Fee: “Vielen, vielen Dank meine Dame. Darf ich hier bleiben für immer?” Die Fee nickte und sagte Ja. Sie verliess ihn um mit den anderen weiter Spass zu haben.
Der Samen war so glücklich, dass er die Welt sehen konnte. Währendessen hatten sich über dem Wald grosse dunkle Wolken zusammengezogen. Die Temperatur fiel und der Wind wurde kälter. Die Tiere begannen sich zu verabschieden und machten sich schnell auf den Weg nach Hause in der Hoffnung noch vor dem schweren Regen zuhause zu sein.
Dann passierte es. Das fröhliche Geplapper hatte sich gewandelt zu einem pfeifenden Wind und der kleine Same hing an seiner Frucht um sein Leben. Der Wind schüttele an seinem Ast mit der Frucht und er musste befürchten herunterzufallen. Die Regentropfen trafen seinen ungeschützen kleinen Körper und taten ihm weh. Das Sonnenlicht war Dunkelheit gewichen. Er schloss die Augen und schrie nach der Fee. Er bettelte darum die Fee möge ihn wieder ins Innere der Frucht bringen. Aber keiner hörte ihn.
Plötzlich hörte der Regen auf. Dann hörte er leichte Fusstritte kommen. Er sah die Fee auf ihn herablächeln. Er bettelte sie an, sie möge ihn wieder zurück in seine Frucht bringen, aber sie lehnte ab. “Ic h kann das nicht tun. Du hattest einen Wunsch und der wurde dir gewährt”. Sie lächelte freundlich und sagte: “Lass es dir eine Lektion sein. Es ist wichtig dankbar zu sein dafür was uns unser Kreator gegeben hat.” Dann war die Fee weg.
Von diesem Zeitpunkt an wird die Cashew Nuss ausserhalb der Chashew Frucht gefunden.
